Worum es geht.
Das ehemalige Heimgebäude (bis 2010 im Besitz des Bezirks Neukölln, ab 2017 Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, seit Ende 2021 ungenutzt) verwilderte jahrelang als "vergessene Ruine". Anfang 2025 begannen Rodungsarbeiten, die rund 90 Jahre alte, stark baufällige Villa wurde inzwischen abgerissen. Laut Tagesspiegel-Bericht vom 16. Juni 2026 liegt das rund 20.000 m² große Grundstück jedoch weiterhin brach und ist "verwaist und mit Unkraut bewachsen"; die geplante Kita für 120 Kinder wurde etwa im Dezember 2025 aus dem Konzept gestrichen, die Bebauung mit Jugendclub und rund 70 Wohnungen für Landesbedienstete kommt nur schleppend voran und soll erst bis 2029/2030 abgeschlossen sein. Entwickelt wird das landeseigene Grundstück von der Berlinovo gemeinsam mit dem Bezirksamt Spandau.
Was das Bezirksamt tut.
Kein Zweckentfremdungsverfahren/Treuhänder bekannt, da landeseigene Liegenschaft. Grundstücksübertragung an Berlinovo und Entwicklungskonzept bedurften Zustimmung des Abgeordnetenhauses. 2015 abgebrochenes Bieterverfahren; ab Anfang 2025 Rodung, danach Abriss der baufälligen Villa; Neubauprojekt (Jugendclub, Wohnungen) laut Stand Juni 2026 verzögert, Kita-Baustein gestrichen, Fertigstellung nun erst 2029/2030 avisiert.
Quellen & Belege.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen — Presse, BVV-Drucksachen und Rechercheprojekten. Alles nachlesbar.
Verlässlichkeit dieser Angaben
Die Recherche stützt sich ausschließlich auf die oben verlinkten Quellen. Eigentümer-Angaben werden nur übernommen, wenn sie dort öffentlich benannt sind.
Zur Einordnung: Dieser Tracker dokumentiert belegte Einzelfälle — er ist keine Hochrechnung auf den Berliner Wohnungsmarkt. Der Zensus-Leerstand liegt in Berlin mit 1,97 % unter der als gesund geltenden Fluktuationsreserve von 2–3 %; für die Wohnungsknappheit ist der fehlende Neubau der entscheidende Faktor. Mehr in der Einordnung.
Konfidenz: mittel · unabhängig gegengeprüft