Worum es geht.
Das ehemalige Hotel/Gästehaus Georghof an der Gürtelstraße, das bis 2017 mit über 200 Zimmern betrieben und danach zeitweise als Notunterkunft für Geflüchtete und Wohnungslose genutzt wurde, steht laut übereinstimmenden Presseberichten seit mindestens 2020, nach anderen Angaben spätestens seit 2022, leer und zunehmend verwahrlost. Der Gebäudekomplex befindet sich in Privatbesitz mehrerer Miteigentümer, zwischen denen es laut Berichterstattung familiäre Konflikte und einen mehrjährigen Gerichtsstreit gab; ein Vorschlag Ende 2019/Anfang 2020, das Gebäude sozial zu nutzen, wurde nicht umgesetzt. Presseberichte vom April 2026 beschreiben eine sich verschärfende Situation mit Müllansammlungen im Hinterhof, Rattenbefall und teils illegaler Nutzung durch Dritte; das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg sieht mangels akuter Gefahr und wegen des Privateigentums nur begrenzte Eingriffsmöglichkeiten und verweist die Müllbeseitigung an die Eigentümer.
Was das Bezirksamt tut.
Kein Zweckentfremdungsverfahren oder Treuhänder öffentlich dokumentiert; Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg verweist auf begrenzte Eingriffsmöglichkeiten bei Privateigentum ohne akute Gefahrenlage, Müllbeseitigung obliegt laut Bezirksamt den Eigentümern; Gerichtsstreit zwischen Miteigentümern lief über mehrere Jahre
Quellen & Belege.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen — Presse, BVV-Drucksachen und Rechercheprojekten. Alles nachlesbar.
Verlässlichkeit dieser Angaben
Die Recherche stützt sich ausschließlich auf die oben verlinkten Quellen. Eigentümer-Angaben werden nur übernommen, wenn sie dort öffentlich benannt sind.
Zur Einordnung: Dieser Tracker dokumentiert belegte Einzelfälle — er ist keine Hochrechnung auf den Berliner Wohnungsmarkt. Der Zensus-Leerstand liegt in Berlin mit 1,97 % unter der als gesund geltenden Fluktuationsreserve von 2–3 %; für die Wohnungsknappheit ist der fehlende Neubau der entscheidende Faktor. Mehr in der Einordnung.
Konfidenz: hoch · unabhängig gegengeprüft