Worum es geht.
Die denkmalgeschützte Villa Schönbach in der Württembergallee 31 (Berlin-Westend) wurde 1923/24 von Martin Punitzer als dessen erstes eigenständiges Bauwerk für den Bankier Alwin Schönbach errichtet; beide wurden während der NS-Zeit als Juden verfolgt und emigrierten. Seit 2018 steht das Gebäude leer und gilt als "Geisterhaus"; zuvor diente es zeitweise als Fotostudio. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lehnte Pläne zur "Maximalverdichtung" des Grundstücks ab, wodurch Sanierungs-/Neubauvorhaben ins Stocken gerieten. Laut Tagesspiegel (September 2025) stand die marode Villa für 4,3 Mio. Euro zum Verkauf; ein aktuellerer Verkaufsabschluss, eine Sanierung oder konkrete Zweckentfremdungs-Maßnahmen des Bezirksamts sind öffentlich nicht dokumentiert (Stand Juli 2026). Nicht zu verwechseln mit dem bereits 2021 sanierten Nachbarobjekt "Villa Württemberg" in der Württembergallee 4.
Was das Bezirksamt tut.
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lehnte Pläne zur "Maximalverdichtung" des Grundstücks ab (Ablehnung eines Nachverdichtungs-/Neubauvorhabens); keine öffentlich dokumentierten Zweckentfremdungsverfahren, Treuhänder- oder Ersatzvornahme-Maßnahmen bekannt.
Quellen & Belege.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen — Presse, BVV-Drucksachen und Rechercheprojekten. Alles nachlesbar.
Verlässlichkeit dieser Angaben
Die Recherche stützt sich ausschließlich auf die oben verlinkten Quellen. Eigentümer-Angaben werden nur übernommen, wenn sie dort öffentlich benannt sind.
Zur Einordnung: Dieser Tracker dokumentiert belegte Einzelfälle — er ist keine Hochrechnung auf den Berliner Wohnungsmarkt. Der Zensus-Leerstand liegt in Berlin mit 1,97 % unter der als gesund geltenden Fluktuationsreserve von 2–3 %; für die Wohnungsknappheit ist der fehlende Neubau der entscheidende Faktor. Mehr in der Einordnung.
Konfidenz: hoch · unabhängig gegengeprüft