GEISTERHAUSCharlottenburg-Wilmersdorf · Württembergallee 31, 14059 Berlin-Westend

Villa Schönbach, Württembergallee 31 (Berlin-Westend)

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Wohneinheit betroffen — laut Quellenlage

Leerstand seit: 2018

Worum es geht.

Die denkmalgeschützte Villa Schönbach wurde 1923/24 vom Architekten Martin Punitzer für den Bankier Alwin Schönbach errichtet; beide mussten während der NS-Zeit als Juden verfolgt emigrieren. Nach letzter Nutzung als Fotostudio und Wohnhaus steht das Gebäude laut Tagesspiegel seit 2018 leer, Teile der Treppenaufgänge sind bereits abgerissen, der einst gepflegte Garten ist verwildert. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lehnte Pläne zur maximalen Nachverdichtung des Grundstücks ab; eine 2021 angekündigte denkmalgerechte Sanierung wurde nicht umgesetzt. Im September 2025 stand die "marode" Villa laut Tagesspiegel für 4,3 Millionen Euro zum Verkauf, ein Abschluss oder Sanierungsbeginn ist bislang nicht dokumentiert.

Was das Bezirksamt tut.

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf lehnte Pläne zur maximalen Nachverdichtung des Grundstücks ab; laut Bezirksamt (Stand 2021) sollte eine denkmalgerechte Sanierung in Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgen, die bislang nicht umgesetzt wurde. Keine öffentlich dokumentierten Zweckentfremdungsverfahren, Treuhänder- oder Ersatzvornahme-Maßnahmen bekannt.

Quellen & Belege.

Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen — Presse, BVV-Drucksachen und Rechercheprojekten. Alles nachlesbar.

Verlässlichkeit dieser Angaben

Die Recherche stützt sich ausschließlich auf die oben verlinkten Quellen. Eigentümer-Angaben werden nur übernommen, wenn sie dort öffentlich benannt sind.

Zur Einordnung: Dieser Tracker dokumentiert belegte Einzelfälle — er ist keine Hochrechnung auf den Berliner Wohnungsmarkt. Der Zensus-Leerstand liegt in Berlin mit 1,97 % unter der als gesund geltenden Fluktuationsreserve von 2–3 %; für die Wohnungsknappheit ist der fehlende Neubau der entscheidende Faktor. Mehr in der Einordnung.

Konfidenz: hoch · unabhängig gegengeprüft

Wo es steht.